E Hand voll Heimatärde

Hannes Fuhrer

- 1 -

Ganz lys erwacht e junge Tag,
verschlafe geng no Dorf u Hütte.
Die erschti Vogelstimm im Hag,
laht z'Früehkonzärt ylüüte.
Es tropfet us em Bletterdach,
vom Gwitter us der letschte Nacht,
u Näbel schliche Geischterglich,
verstohle dür mis Heimatrych.

Refrain:
Ja Dörfli, bisch mis Glück, mis Hei,
mir läbtig la di nid allei!

- 2 -

Dert uf dr Egg bim Lindeboum,
da wei mir de e chli verwyle.
U lusche üsem Summertroum,
der Morgestimm, der fiine.
Es schmöckt so früsch u Ärdeguet,
nach nassem Härd u junger Bluescht,
es isch als hätti d'Gwitternacht,
ganz nöii Luft i d'Heimat bracht.

Refrain

- 3 -

Uf einisch wird es z'grächtem häll, 
i Hus u Hof fahts afa lärme.
Vertrouti Tön us Schür u Stall, 
die lah mis Härz erwäärme.
U hinter Wulche, lue die Pracht,
wie Guld, mir d'Sunn i d'Ouge lacht.
Oh Himmeltroscht, ghör i die Wort.
Du prächtig schöne Heimatort.

Refrain

 

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